1.Mannschaft : Spielbericht Kreisoberliga Jena-Saale-Orla, 24.ST (2017/2018)

SV Moßbach   FC Thüringen Jena
SV Moßbach 3 : 1 FC Thüringen Jena
(2 : 1)
1.Mannschaft   ::   Kreisoberliga Jena-Saale-Orla   ::   24.ST   ::   06.05.2018 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Denny Lukes, David Schaub, Stephan Wunderlich

Assists

Franz Rocktäschel, Florian Aschenbrenner, Peter Pribitny

Zuschauer

75

Torfolge

0:1 (26.min) - FC Thüringen Jena per Elfmeter
1:1 (32.min) - Denny Lukes (Franz Rocktäschel)
2:1 (34.min) - David Schaub (Florian Aschenbrenner)
3:1 (68.min) - Stephan Wunderlich (Peter Pribitny)

Mit festem Willen drei Punkte

Moßbach holt sich verdienten Sieg auch aufgrund besserer Chancen 

SV Moßbach - FC Thüringen Jena 3:1 (2:1) 

Moßbach. Nicht immer geht am Ende das Team mit den besseren Torchancen vom Platz. Doch dieses Mal war es umgekehrt. Obwohl alles nach dem altbekannten Spruch "Wer vorne die Dinger nicht reinmacht..." begann: Die Jenaer, von denen bis auf Helpers Kopfball (22.) bis dahin keine Gefahr ausging, erhielten in der 26. Minute einen Elfer, nachdem zuvor Larose Helper von den Beinen holte. Kowalik ließ sich die Chance nicht nehmen, verwandelte sicher zum 1:0. Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt, brachten es die Gastgeber doch nicht fertig, eine ihrer Hunderprozentigen zu verwerten. So scheiterte Pribitny gleich zweimal im Duell mit Jenas Keeper Oertel (1./10.) und auch Wunderlich setzte seinen Versuch knapp drüber (2.).

Die Herzog-Elf blieb diesmal dran, fightete weiter nach vorn. Der Jubel ließ nicht lange warten. Lukes war nach einem Rocktäschel-Freistoß mit dem zweiten Versuch zur Stelle und haute das Leder unter den Balken (32.). Fast mit dem nächsten Angriff kam der Doppelschlag zum 2:1. Der bis dahin stark haltende Oertel unterschätzte einen Ball, den sich Aschenbrenner holte, quer legte zum hereinlaufenden Schaub, der nur noch den Fuß hinhalten brauchte (34.). Aschenbrenner selbst hätte erhöhen können, doch sein Schuß aus freier Bahn verfehlte das Tor (44.).

Der Halbzeitstand war hochverdient, da die Gäste wenig von dem zeigten, was ihre Stärke ausmacht: "Ich war enttäuscht von den Gästen, von ihrer Paßschule war heute wenig zu sehen, so deutlich wie heute waren wir noch nie gegen sie unterwegs," bemerkte Jens Herzog nach dem Spiel. Immer wieder wurden mit langen Bällen die Spitzen Helper und Träumer gesucht, doch das spielte den Gastgebern in die Karten. Die begannen wieder offensiv. Oertel klärte in  höchster Not bei Aschenbrenners Schuß (50.) und Wunderlichs Versuch (52.). Bei Rocktäschels Freistoßhammer, der haarscharf am Lattenkreuz vorbei rauschte, wäre er ohne Chance gewesen (57.). Doch auch Moßbachs Keeper Lange leistete Großes, als er Helpers Versuch aus Nahdistanz noch entschärfte (60.). Kein Ausgleich, dafür mit dem 3:1 eine Vorentscheidung. Pribitny schickte Wunderlich, der Oertel ausspielte und die Führung ausbaute (68.). Für die Gastgeber in einem wichtigen Moment, da die Thüringer sich gerade mehr Spielanteile erarbeiteten. Doch der Zahn schien zunächst gezogen. Der gerade für den verletzt ausgeschiedenen Oertel ins Tor gewechselte Jahns, zeigte sein Können, als er Schaubs Direktabnahme noch zur Seite abwehrte (70.). Die Gäste bäumten nochmals auf, versäumten es aber nach einem schönen Spielzug über Pedak und Träumer (75.) und nach Ammoukas Versuch, den Lange mit dem Fuß parierte (88.), den Anschluß zu erzielen. Mit dem Schlußpfiff wollte Wieduwilt dem Sieg noch das Sahnehäubchen aufsetzen, doch sein sehenswerter Seitfallzieher ging knapp drüber.

"Das war ein guter Start in die englische Woche. Nun müssen wir dran bleiben und versuchen, in Hermsdorf (Mi) und Silbitz (So) nachzulegen", meinte ein entschlossener Jens Herzog nach dem Abpfiff.


Quelle: Mario Streit