1.Mannschaft : Spielbericht Kreisoberliga Jena-Saale-Orla, 18.ST (2017/2018)

SV Moßbach   SV SCHOTT Jena II
SV Moßbach 1 : 1 SV SCHOTT Jena II
(0 : 0)
1.Mannschaft   ::   Kreisoberliga Jena-Saale-Orla   ::   18.ST   ::   23.05.2018 (18:30 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Denny Lukes

Assists

Robby Wieduwilt

Gelbe Karten

Tony Neundorf, Franz Rocktäschel, Lutz Jäger, Peter Pribitny

Zuschauer

60

Torfolge

0:1 (70.min) - SV SCHOTT Jena II
1:1 (80.min) - Denny Lukes (Robby Wieduwilt)

Topspiel hält, was es verspricht

Beide Teams können am Ende mit dem Unentschieden leben 

SV Moßbach - SV Schott Jena II 1:1 (0:0) 

Moßbach. Auch wenn beide Trainer natürlich den Sieg wollten, konnten sie den Spielausgang durchaus akzeptieren. Während die Moßbacher die erste Hälfte bestimmten: "Da hätten wir eine der Chancen nutzen müssen", so Jens Herzog, war der Spitzenreiter nach Wiederanpfiff mehr am Drücker, doch auch Schott-Trainer Thomas  Hurt haderte: "Wir hätten gleich nach dem 1:0 den Deckel draufmachen können, leider hat's nicht geklappt. So müssen wir schauen, das wir das Maximale aus unserem Restprogramm holen."

Auch wenn das Spiel am Ende keinen Sieger sah, zollten die Zuschauer beiden Teams Beifall für ein kurzweiliges, weil durchweg intensiv geführtes Spitzenduell. Die gut organisierten Gäste begannen zunächst aus der Lauerstellung, Moßbach lief an, erarbeitete sich Chancen. Wunderlich rutschte am langen Pfosten in einen Aschenbrenner-Freistoß, schoß aber knapp daneben (8.), auch Plietzsch zog nach einer Ecke am Tor vorbei (12.), ebenso Lukes, der seinen Kopfball nur neben den Kasten setzte (17.). Die wohl beste Möglichkeit bot sich Pribitny, der sich über links durchtankte, jedoch an der guten Reaktion von Keeper Khalil scheiterte (18.). Der weiter auf Kontrolle spielende Spitzenreiter ließ erstmals nach 35 Minuten aufhorchen, als Thelemann aus 20 Metern abzog, aber das linke Tordreieck haarscharf verfehlte.

Mit Wiederanpfiff verstärkten die Gäste ihre Offensivbemühungen, forderten von Moßbachs Hintermannschaft höchste Konzentration und Laufbereitschaft. Sie schaffte es zunächst den Ball aus der unmittelbaren Gefahrenzone fernzuhalten. Büchner versuchte es aus der Ferne, doch zog knapp drüber (60.). Auch auf der Gegenseite kam die Gefahr aus der Distanz. Rocktäschels hart getretener Freistoß wurde noch zur Ecke abgefälscht (61.) und Wieduwilts 20-Meter-Geschoß konnte noch von Khalil abgefaustet werden (67.). Nichts zu machen war dagegen für Keeper Lange bei Teuberts trockenem Schrägschuß, der gegen den Innenpfosten klatschte und zur 1:0-Gästeführung im Tor landete (70.). Hübner hätte wenig später zur Entscheidung einnetzen können, scheiterte aber freistehend an Lange (72.). Die Herzog-Elf mobilisierte jetzt mehr und mehr alle Reserven und belohnte sich mit dem Ausgleich. Wieduwilt trat einen Freistoß aus halblinks scharf in den Strafraum, den Lukes am langen Pfosten noch leicht touchierte und so ins Tor abfälschte (80.). Die Herzog-Elf wollte jetzt noch mehr, doch bis auf einen Kopfball von Krüger, der aber in den Armen von Torwart Khalil landete, kam nichts Zählbares mehr heraus.


Quelle: Mario Streit