1.Mannschaft : Spielbericht
22. Spieltag - 05.04.2025 12:30 Uhr
Grün-Weiß Stadtroda II | SG SV Moßbach | |||
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1 | : | 1 | ![]() |
(0 | : | 0) |
Aufstellung
N. Fritz | M. Fritz | ||
E. Berger (70' C. Hammerschmidt) |
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F. Pilhofer | R. Beilschmidt | ||
S. Plietzsch | J. Schmitz | ||
J. Körner | N. Krause | ||
T. Krüger | |||
A. WolframC |
Spielstatistik
Tore
Jonas SchmitzAssists
Franz PilhoferGelbe Karten
Tobias Krüger, Eric Berger, Niklas Fritz, Martin Fritz, Chris HammerschmidtZuschauer
20Torfolge
0:1 (76') | Jonas Schmitz (Franz Pilhofer) |
1:1 (85') | Grün-Weiß Stadtroda II per Weitschuss |
Alles in allem eine gerechte Punkteteilung
Pattsituation im Roda-Stadion! Ein 1:1 der besseren Sorte sahen die wenigen Zuschauer und für unsere Elf war durchaus mehr drin. Trotz der vielen Ausfälle und des ungewohnt kleinen Kunstrasenplatzes nahmen unsere Jungs die schwere Aufgabe gut an, boten dem Gegner ordentlich Paroli und waren aufgrund des Chancenverhältnisses dem Sieg näher als die Gastgeber.
In der ersten Halbzeit sorgten zwei Aktionen von "Eisbrecher" Martin Fritz für Torgefahr, aber auch die Eckbälle waren stets gefährlich. Während die eingespielten Hausherren in ihrem geliebten Wohnzimmer immer wieder den technisch versierten 2-Kontakt-Fußball aufziehen wollten, agierte unsere SGM schnörkellos und geradlinig. Und dieses Mittel war durchaus erfolgreich. So auch bei der Großchance von "Speedy Gonzales" Jonas Schmitz, der aussichtsreich am Torwart scheiterte. Hinten hielten André Wolfram und Tobias Krüger die Konzentration hoch und ließen nichts Nennenswertes zu. Schließlich ging es in einem guten Kreisligaspiel mit einem gerechten 0:0 in die Kabinen.
So ging es auch nach dem Seitenwechsel weiter. Und wieder stand unser lauffreudiger Schmitzer im Mittelpunkt, als er erneut knapp am Torwart scheiterte und die Führung verpasste. In der 71. Minute legte der kleine Tegauer dann uneigennützig quer auf Martin Fritz, der die Überzahlsituation veredelte - doch leider stand der Torschütze im Abseits. Wenig später war es aber endlich soweit. Uns-Jasche schaltete "als ewig junger Balljunge" schnell, warf den Ball zu Pille, der mit seinem Einwurf den durchstartenden Schmitzer in den freien Lauf schickte und dieser vollendete cool ins lange Eck zum verdienten 0:1 für unsere Recken. Arriba, andale andale! Der Lohn für die gute Phase im Spiel spiegelte sich endlich auch auf der Anzeigetafel wider. Doch das war noch nicht die Entscheidung, denn auf dem berüchtigten Handtuchplatz ist bekanntlich nichts unmöglich. Und so kamen die Rodschen doch noch zum Ausgleich, als unsere Abwehr den Ball nicht konsequent genug klärte und ein Schuss aus 20 Metern unter die Latte zum 1:1 einschlug (85') - ärgerlich, denn dieser Treffer war aus einem eigenen Eckball und einem darauf folgenden Konter entstanden. So blieb es beim Unentschieden, so dass sich der ansonsten unauffällig agierende Schiedsrichter noch einmal etwas in den Mittelpunkt pfiff und quasi mit Kanonen auf Spatzen schoss, wofür er auf beiden Seiten unverständliches Kopfschütteln als Resonanz erntete.
Robby Wieduwilt war hin- und hergerissen, nahm den Punkt unter den gegebenen Umständen aber gerne mit und lobte seine Rumpftruppe für ihre Leistung. "Wir haben den Platz gut angenommen und hätten durchaus gewinnen können. Das war ein gutes Auswärtsspiel von uns. Nach der Führung haben wir es versäumt, das zweite Tor nachzulegen. Hoffentlich kommen nächste Woche einige Spieler zurück, damit wir im nächsten Heimspiel gegen Lobeda II wieder breiter aufgestellt sind". Heimtrainer Torsten Metsch resümierte: "Für uns war es eher ein glücklicher Punktgewinn, auch wegen des späten Ausgleichstreffers. Von unseren drei Heimspielen gegen Thalbürgel (2:2), Oppurg (3:4) und Moßbach (1:1) war es spielerisch unsere schwächste Leistung. Moßbach schaffte es durch aggressives, körperbetontes und einfaches Spiel, dass wir nicht zu unserem gewohnten Kombinationsfußball fanden".
Weiter geht es am kommenden Sonntag in der Möschlitzer Pappelarena, wenn das Heimspiel gegen die Reserve aus Lobeda ansteht und unsere Jungs unbedingt einen Dreier einfahren wollen!
Quelle: dx